Category Archives: Minsk

Opposition im Gefängnis, Fans im Stadion, Wirtschaft auf Talfahrt

Opposition im Gefängnis, Fans im Stadion, Wirtschaft auf Talfahrt

Valera, das Maskottchen der WM„Alles wird Hockey“ verspricht der Werbespruch eines großen amerikanischen Erfrischungsgetränkeherstellers in weißen geschwungenen Lettern auf rotem Grund. Doch so prickelnd, wie es von vielen Reklametafeln im ganzen Land verkündet wird, geht es Belarus nicht.

Pünktlich zur Eishockey-Weltmeisterschaft wurden knapp 30 Menschenrechtler, Oppositionelle und politische Aktivisten eingesperrt. Die meisten Fans die zur WM gekommen sind, dürften gar nicht mitbekommen haben, dass ausländische EU-Politiker und Menschenrechtsaktivisten gar nicht ins Land einreisen durften, obwohl die Regierung versprochen hat, dass nur ein Ticket für ein Eishockeyspiel nötig sei. Verschwiegen haben sie, dass die Menschen, die schon zuvor auf der so genannten „schwarzen Liste“ standen, nicht einreisen durften. So traf es beispielsweise den EU-Parlamentarier Marek Migalski aus Polen sowie norwegische Jugendliche die Mitglieder der Jugendorganisation der Christdemokraten sind und an der Grenze abgewiesen wurden.

Stattdessen besaufen sich die Fans am Verhältnisweise billigen belarussischen Bier (ausländisches Bier wurde zuvor, für die Zeit der WM, verboten zu verkaufen) und erfreuen sich über die meist weiblichen „Freiwilligen“ in ihren Priorbank/Raiffeisenbank-Jacken, die so etwas wie Englisch sprechen können und ihnen den Weg zeigen.

Nach der WM wird die Wirtschaft von Belarus jedoch auf Talfahrt gehen, dank eines Kredites von zwei Milliarden Euro der russischen Regierung nicht sofort, aber wohl am Ende des Jahres, wenn nicht ein neuer Milliardenkredit gewährt wird.

Der Werbespruch reimt sich im russischen auf „Okay“, doch im Staate Lukaschenkas ist nichts in Ordnung. Die Währungsverfall ist eines der deutlichsten Zeichen in welche Richtung das Land zur Zeit taumelt. Vor einem Jahr bezahlte man Ende Mai noch 136,67€ für 1,5 Mio. belarussiche Rubel, inzwischen sind es nur noch 111,83€. Die Währungsreform ist nur noch eine Frage der Zeit. Eine weitere große Gefahr ist die Übernahme von großen belarussischen Unternehmen durch russische Oligarchen, die dem Kreml nahe stehen, denn dies ist zur Zeit das Prinzip der Hilfe vom großen Bruder. Die russische Regierung gibt Geld und Putins Freunde übernehmen nach und nach belarussische Firmen. Der chronisch klamme Staat ist auf die russischen Rubel angewiesen, denn auf Geld aus Europa kann er kaum hoffen, dafür ist der autoritäre Staat zu isoliert. Ein Dilemma für Präsident Lukaschenka, aus dem er kaum herauskommt, außer er lässt die politischen Gefangenen frei und es gibt erstmals freie Wahlen im Herbst 2015.

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Essen, Trinken und Feiern in Minsk: Where to go?

Essen, Trinken und Feiern in Minsk: Where to go?

In den letzten Jahren hat sich eine kleine Szene von Restaurants und Cafés, abseits der teuren Hotelcafés, gebildet. Besonders für ausländische Gäste, die nur ein paar Tage in Minsk verweilen, dürfte es interessant sein, was die besten Plätze zum Weggehen sind. Hier nun eine Übersicht von Restaurants, Cafés und Clubs.

Restaurants

Typische Deko im Restrant Vasilki. Foto: Vasilki.by

Typische Deko im Restrant Vasilki. Foto: Vasilki.by

Vasilki

Bei dem Restaurant Vasiliki handelt es sich ebenso um eine Kette wie Pizza Tempo, die auch den gleichen Besitzer hat. Das besondere an Vasiliki ist, dass es dort belarussisches Essen gibt. Auch die Dekoration ist sehr belarussisch mit Birkenholz und eher traditioneller Musik.

Wifi: Nein

Adressen: Nesavisimosti pr. 89 (пр-т Независимости, 89); Nesavisimosti pr. 16 (пр-т Независимости, 16); uliza Jakuba Kolasa 37 (ул. Я.Коласа, 37), http://www.vasilki.by/

London

Obwohl direkt am Prospekt Nesavisimosti gelegen, ist dieses Lokal trotzdem leicht zu übersehen. Im London gibt es angeblich das schnellste Wifi in der Stadt. Zu essen gibt es ausschließlich vegetarische Gerichte. Im Sommer ist das London deshalb auch etwas besser zu finden, dann steht eine Art Wintergarten vor der Tür, auf dem „Vegetarian Food“ steht.

Wifi: Ja

Adresse: Nesavisimosti pr. 18 (просп. Независимости, 18)

Pizza Tempo

Von diesem Pizzarestaurant gibt es einige in Minsk. Ich war bei vier verschiedenen Pizza Tempos. Das meiner Meinung nach beste ist in der Nähe von Akademija Nauk. Dieses Restaurant ist ziemlich groß und hat auch Wifi, weshalb ich es dann auch in diese Liste aufnehme. Auf die Pizzen tun sie dort am meisten Gewürze, wie ich vergleichend festgestellt habe.

Wifi: Nur in der Woche

Adressen: uliza Jakuba Kolasa 37 ( ул. Я.Коласа, 37), weitere Restaurants u.a. in der uliza Karla Marksa, http://www.tempo.by

Buvette

Noch relativ neu in Minsk ist das Restaurant Buvette. Hier gibt es ausschließlich Sandwhiches, Salate und Desserts zu essen. Das Ambiente ist rustikal, etwas wie bei Ikea, aber schön. Die Preise sind für die Größe der Sandwhiches absolut angemessen. Sie werden in den Größen L und XL angeboten, wobei ein L Sandwhich für eine Person eigentlich reicht. XL ist die doppelte Größe. Das Buvette liegt im Zentrum in der Nähe der Metro-Station Frunsenskaja

Wifi: Nein

Adresse: uliza Rakovskaja 34 (ул. Раковская, 34), http://buvette.by/

Lido

Eigentlich kommt die Restaurantkette Lido aus Lettland, seit einiger Zeit gibt es sie auch in Minsk. Beide Restaurants sind in der Nähe der Station Ploschtscha Jakuba Kolasa. Das eine wurde erst im letzten Jahr eröffnet, kurz nach dem ich abgereist bin. Beide haben jedoch das gleiche Prinzip der Selbstbedienung. Mit seinem Tablett geht man rum und füllt sich das (russische) Essen auf und geht am Ende zur Kasse. Fettig aber lecker!

Wifi: Nein

Adresse: Nesavisimosti pr. 49 (пр-т Независимости, 49); uliza Kulman 5a (улица Кульман, 5А), http://www.lido.by/en/

Cafés

Nur zum empfehlen: Die Ў Bar und Galerie. Wer nicht ganz so typische Mitbringsel aus Belarus erstehen will, wird hier ebenfalls fündig. Foto: baltictaste.by

Nur zum empfehlen: Die Ў Bar und Galerie. Wer nicht ganz so typische Mitbringsel aus Belarus erstehen will, wird hier ebenfalls fündig. Foto: baltictaste.by

Ў Galerie / Bar

Neben einer Galerie für Kunst gibt hier außerdem noch eine Bar mit leckeren Sandwhiches und Salaten, eine große Auswahl an Rotwein, leckeren Tee, selbstgemachte Limonade sowie einen Buch- und Geschenkeladen. An diesem Ort wird darauf Wert gelegt belarussisch zu sprechen. Der Buchstabe Ў ist einzigartig und kommt außer im Belarussichem nur noch in der usbekischen und karakalpakischen Sprache vor. Da diese aber nur noch in lateinischer Schrift geschrieben werden, gibt es das Ў nur noch in der belarussischen Schriftsprache. Er steht deshalb auch stellvertretend für die belarussische Sprache. Im Buchladen gibt es neben Büchern auf belarussich auch Übersetzungen aus dieser Sprache ins Deutsche. Es gibt auch belarussiche Musik, meist Folk, zu kaufen. Im Geschenkeladen gibt es T-Shirts, Aufkleber, Seifen und vielerlei anderen Kram. In das Café kommen auch viele Ausländer. Der Tee ist sehr günstig; die Sandwhiches und Salate sind sehr zu empfehlen. Das Café liegt in einem Hinterhof, ist also nicht ganz so leicht zu finden.

Wifi: Ja

Adresse: Nesavisimosti pr. 37a (пр-т Независимости, 37a), http://en.ygallery.by/

Coffeeberry

Schräg gegenüber vom pinken Kino „Pobeda“ liegt das bisher, meinem Wissen nach, einzige Coffeeberry Café. Das Publikum ist meist schick angezogen und die Preise sind sehr europäisch. Es gibt viele Kaffee- und Teesorten sowie diverse andere Getränke. Seit neustem gibt es auch gefrorenen Joghurt. Kuchen und allerlei kleines Gebäck gibt es auch. Das Wifi ist sehr schnell.

Wifi: Ja

Adresse: uliza Internazionalnaja 5 (улица Интернациональная, 5)

Serno

Zwischen den Metro-Stationen Ploschad Pobeda und Jakuba Kolasa am Prospekt Nesavisimosti befindet sich das Selerno. Die Preise sind europäisch, aber der Tiramisu ist sehr lecker. Das Publikum ist eher jung und internetaffin. Es gibt Wifi und viele der Besucher nutzen es auch ausgiebig.

Wifi: Ja

Adresse: Nesavisimosti pr. 46 (пр-т Независимости д. 46)

Coffeebox

Die Café-Franchisekette „Coffee Box“ ist noch relativ neu in Minsk, an acht verschiedenen Standorten gibt es sie aber inzwischen schon. Das Publikum sind meist Teenager. Es gibt aber ein schwarzes Brett, auf dem oft interessante Veranstaltungen angekündigt werden. Ich habe es mit in die Liste aufgenommen, weil es dort Wifi gibt und die Atmosphäre eigentlich meist auch ganz nett ist.

Wifi: Ja

Adresse: Unter anderem in der Einkaufspassage Staliza im Zentrum, http://www.coffeebox.by/nash-adres

Dom Fischera

Im ersten Anti-Café von Minsk wird nicht für den Verzehr bezahlt, sondern für die Zeit die man dort verbringt. Es gibt Gesellschaftsspiele, Computerspiele, Bücher, Tee, Kaffee und Kekse. Hier kann man viele nette Leute, vor allem aus dem Kreativbereich und der Internetbranche, treffen.

Wifi: Ja

Adresse: Nesavisimosti pr. 84a (пр-т Независимости д. 84a)

Clubs

Eine belarussische Punkband im Club Republic. Foto: Jan-Henrik Wiebe

Eine belarussische Punkband im Club Republic. Foto: Jan-Henrik Wiebe

Republic

Der Club Republic ist nicht weit von der Metro-Station Kunzevschtina (Кунцевщина)‎ entfernt. Es ist eigentlich mehr ein Konzertraum mit einer großen Bühne als ein echter Club. Die meisten Veranstaltungen sind deshalb Konzerte. Meist sind es Bands aus dem Hip-Hop-Alternative-Punk-Indie-Metal-Bereich. Hier tummelt sich deshalb meistens auch eher alternatives Publikum. Man muss sich hierfür nicht schick machen um reinzukommen.

Wifi: Nein

Adresse: uliza Prityzkowo 62 (ул. Притыцкого, 62), http://republic-club.by/

Graffiti

Versteckt in einem schnöden Bürohaus am Rand der Minsker Innenstadt liegt der kleine Club “Graffiti”. Wer vor dem Haus steht, ahnt nicht, dass sich hier die kleine alternative Szene der Stadt trifft. Im Club sind die Wände mit Graffitis verziert. Ein paar Besucher haben Dreadlocks und auch insgesamt unterscheidet sich der Kleidungsstil von den Menschen die in der Innenstadt zu sehen sind. Fast jeder schein hier jeden zu kennen. Der winzige Club ist schnell voll, aber es passen auch nur ca. 50-80 Menschen rein. Hier gibts garantiert keinen Mainstream.

Wifi: Ja

Adresse: per. Kalinina 16 (пер. Калинина, 16), http://www.graffiti.by/

Loft Café

Ein Ort wo man reiche und schöne Menschen, aber gleichzeitig auch viele Studenten trifft. Tagsüber Café, in der Nacht ein Club. Die Getränke sind teuer, das Ambiente aber ganz nett. Von der Metro-Station Ploschtscha Jakuba Kolasa sind es etwa 10-15 Minute zu Fuß bis zum Loft Café. Es ist etwas abseits, am Rande eines Industriegebietes, Touristen die sich noch nicht so gut auskennen in der Stadt und kein Russisch können, würde ich ein Taxi dorthin empfehlen.

Wifi: Ja

Adresse: uliza P. Brovki 22 (ул. П. Бровки, 22), http://loftcafe.by

Doodah King Bar

Die direkt unter dem Wirtschaftsministerium liegende Bar hat eine große Karte mit vielen Spirituosen. Es gibt auch Essen. Öfters finden hier auch Konzerte statt. Publikum und Atmosphäre waren immer sehr angenehm.

Wifi: Nein

Adresse: uliza Bersona 14 (ул. Берсона, 14), http://doodahking.by/

TNT Rock Club

Hier gibt es fast jeden Abend Live-Auftritte von nationalen und internationalen Bands verschiedener Rock-Musikrichtungen. Das Bier ist teuer, aber die Musik ist meist gut. Das Publikum eher älter und nicht soo fancy.

Wifi: Nein

Adresse: uliza Revoluzionaja 9 (ул. Револуционая, 9), http://tntrock.by/en/

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Wie komme ich nach Minsk zur Eishockey-Weltmeisterschaft?

Wie komme ich nach Minsk zur Eishockey-Weltmeisterschaft?
Die Minsk-Arena kann bis zu 15.000 Zuschauer fassen.

Die Minsk-Arena kann bis zu 15.000 Zuschauer fassen.

Für alle Eishockeyfans und alle anderen die schon immer gerne nach Minsk wollten, habe ich hier mal eine kleine Anleitung zusammengestellt, was sie beachten sollten, wenn sie nach Belarus zur Weltmeisterschaft reisen wollen. Alle wichtigen Fragen werden geklärt: Wo gibt es günstige Tickets? Brauche ich ein Visum? Wie sicher ist die Stadt? Wie komme ich dahin und wo kann ich übernachten?

Eintrittskarten

Wer nicht teuer über eine Agentur seine Eintrittskarte kaufen will, kann dies über Ticketpro.by machen, einer belarussischen Website die ähnlich wie Eventim.de ist. Es gibt auch E-Tickets die einfach mit der Kreditkarte bezahlt werden und dann zu Hause ausgedruckt werden können. Die Seite ist eigentlich sehr sicher und vertrauenswürdig. Leider ist nicht alles übersetzt worden. Wer kyrillische Buchstaben lesen kann ist im Vorteil. Zur Not einfach Google-Translator benutzen.

Visum

Normalerweise brauchen Besucher die nach Belarus kommen wollen ein Visum und dafür eine Einladung. Zur Eishockey-WM wurde diese Regel allerdings ausgesetzt. Bedingung ist jedoch, dass man ein Original- oder E-Ticket besitzt und den Grenzbeamten vorzeigen kann. Diese Regel gilt vom 25. April bis 31. Mai 2014. Angeblich soll in der Zeit auch die Regelung mit der Pflicht-Krankenversicherung, die jeder EU-Bürger bei der Einreise sonst abschließen muss, ausgesetzt sein.

Anreise

Auto

Von Berlin sind es mit dem Auto etwa 1100 Kilometer. Neben den Spritkosten kommen in Polen auch noch Kosten für die Autobahnmaut hinzu. In Polen ist die Autobahn von der deutsch-polnischen Grenze bis Warschau in einem sehr guten Zustand und mindestens auf deutschen Standard. Noch etwas komplizierter ist es in Belarus, wo es seit dem 1. August 2013 ein Mautsystem für einige Straßen gibt. Alle Autofahrer aus EU-Ländern müssen sich dafür bei Beltoll ein Gerät für 25 Euro kaufen. Das System funktioniert ähnlich wie das deutsche Mautsystem von Toll Collect. Die Straßen in Belarus sind in Ordnung, aber nicht so gut wie die Autobahnen in Deutschland. Es ist im allgemeinen eher abzuraten mit dem Auto einzureisen.

Bahn

Von Berlin nach Minsk gibt es alle paar Tage eine Direktverbindungen nach Minsk. Die Fahrt dauert dann “nur” 17 Stunden. Wer die Möglichkeit hat, sollte diese Verbindung nehmen. Alle anderen Verbindungen dauern teilweise 40 Stunden, sind sehr kompliziert oder eigentlich kaum möglich. Nur die Verbindung über Prag, mit einem Umstieg, ist ebenfalls noch zum empfehlen. Eine Zugfahrt von Berlin nach Minsk kostet etwa 120 Euro.

Bus

Die wahrscheinlich günstigste Variante, außer man fährt per Anhalter, ist der Bus. Es gibt sowohl Direktverbindungen, die etwas teurer sind als die sehr preisgünstige Variante über Vilnius, Litauen. Aus eigener Erfahrung kann ich nur empfehlen über Vilnius zu fahren. Mehrere Anbieter fahren teilweise mehrmals täglich vom Berliner ZOB dorthin: Ecolines (ca. 32,30€), Simple Express (36€) oder Eurolines (ca. 65€). Ich kann von diesen drei Anbietern Ecolines und Simple Express empfehlen, da sie die besten Busse, guten Service und meist auch WLAN im Bus haben.

Von Vilnius kann man ebenfalls mit Ecolines fahren. Diese Fahrt kostet noch mal ca. 13 Euro. Falls Ecolines ausgebucht ist, kann man spontan am Busbahnhof nach weiteren Bussen fragen und sich vor Ort ein Ticket kaufen. Falls auch dies nicht mehr möglich ist kann man einfach in den Bahnhof gehen, der neben dem ZOB ist, und sich dort ein Zugticket kaufen. Pro Tag gibt es mehrere Züge von und nach Minsk. Die Zugfahrt kostet bei später Buchung rund 20 Euro.

Flugzeug

Direktflüge aus Deutschland und Österreich nach Minsk gibt es mit Belavia aus Berlin, Hannover, Frankfurt am Main und Wien, sowie mit Lufthansa aus Frankfurt/Main. Lufthansa ist in der Regel günstiger als Belavia. Anonsten fliegt seit kurzem auch Air Baltic von Riga aus nach Minsk. Diese Verbindung sollte man auch beachten, da sie meist eine der günstigsten ist. Vom Flughafen kann man entweder mit dem Taxi oder mit dem Bus in die Stadt fahren. Taxi ist teurer, besonders für Ausländer. Dem Busfahrer sollte man “Zentralny Voksal” sagen, falls er kein Englisch spricht. Dann landet man am ZOB, mitten im Stadtzentrum.

Sicherheit

Im autoritär regierten Belarus muss man sich in der Regel keine Sorgen machen. Minsk ist eine sehr sichere Stadt in der viele Soldaten und Polizisten auf den Straßen zu sehen sind. Es ist abzuraten bei Konflikten mit der Polizei Schmiergeld zu zahlen, außer sie machen einem sehr deutlich, dass sie welches haben wollen (ich hatte während meiner 9 Monate im land nie Probleme, ich habe sie meist als freundlich und hilfsbereit wahrgenommen). Die Polizei ist nicht so korrupt wie in Russland. Illegale Drogen sollte man in diesem Land weder besitzen noch konsumieren, die Strafen dafür sind relativ hoch. In der Nacht sollte man sich auch nicht alleine als Ausländer auf einen Spaziergang durch die entlegeneren Ecken von Minsk begeben. Es ist aber nicht so gefährlich wie wenn man als ein Schwarzer durch Berlin-Lichtenberg geht, trotzdem sollte man vorsichtig sein. Vor Nazis und Hooligans, anders als in Moskau oder St. Petersburg, muss man sich nicht fürchten, die gibt es zum Glück kaum. Homosexuelle sollten ihre Neigung nicht in der Öffentlichkeit zeigen, die Menschen sind in dieser Beziehung nicht so tolerant wie in Deutschland. Wer ein belarussisches Gefängnis oder Polizeistation von innen sehen will, sollte eine weiß-rot-weiße Fahne mitbringen, die Fahne der Opposition ;-)

Übernachtung

Neben den vielen teuren Hotels die es überraschenderweise in Minsk gibt, kann ich nur empfehlen Couchsurfing zu machen. Dabei lernt man nette Menschen aus Belarus kennen und erfährt viel über das Land. Ansonsten gibt es Hotels von 50 bis 4000€ pro Nacht oder das “Fan-Village” mit Preisen von 10-30 Euro pro Nacht. Die Couchsurfing-Community ist mit über 12.000 Leuten sehr groß. Wer also schon Erfahrungen im Couchsurfing hat, keine Probleme auf einer schmalen Couch zu schlafen oder sich ein Zimmer zu teilen hat, dem kann ich nur empfehlen das zu machen. Die Couchsurfer die ich kennengelernt habe sind alle super nett und sehr interessiert an anderen Ländern, Sprachen und Kulturen. Eine weitere Möglichkeit ist airbnb, da gibt es ganze Appartments, Zimmer oder Gemeinschaftszimmer in verschiedenen Preisklassen zu mieten. Bis jetzt scheint auch noch eine Menge frei zu sein (Stand: 02.01.14).

Mehr Informationen: Wikitravel, Offizielle Homepage Minsk 2014, Deutsche Botschaft in Minsk, Belarussische Botschaft in Minsk

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Fotos vom Tag des Sieges in Minsk am 9. Mai

Fotos vom Tag des Sieges in Minsk am 9. Mai

In den Staaten der ehemaligen Sowjetunion wird der Tag des Sieges traditionell am 9. Mai gefeiert und ist selbstverständlich auch in Belarus ein offizieller Feiertag. Die Parade habe ich leider verpasst, aber es gibt ja auch noch mehr zu sehen an so einem Tag. Hier ein paar Eindrücke aus Minsk. Laut meinen Freunden gab es dieses Jahr sogar eine Besonderheit: Die Sowjetflagge wurde wieder gehisst. Leider habe ich auch die Rede von Präsident Lukashenko verpasst…

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Hinter (Absperr-)Gittern: Opposition feiert Unabhängigkeitstag

Hinter (Absperr-)Gittern: Opposition feiert Unabhängigkeitstag

Vor dem Kino “Oktober” an der U-Bahnstation Akademija Navuk sammelten sich diesen Sonntag rund 1000 Bürgerinnen und Bürger um den Unabhängigkeitstag in einer Demonstration zu feiern. Es war der 95. Unabhängigkeitstag seit Gründung der ersten unabhängigen Republik Belarus. Auf dem Platz vor dem Kino war ein mit Gittern abgesperrter Bereich der nur durch Metalldetektoren betreten werden durfte, den betraten aber nur circa zehn Personen, die anderen bevorzugten es lieber außerhalb des Gitterkreises zu bleiben. Von dort ging es entlang der Ulitsa Surganova auf dem Fußgängerweg zum Park Druzhby Narodaw. Jedes Mal wenn eine Ampel kam, durften die Demonstrationsteilnehmer nur bei Grün die Straße passieren, damit der Autoverkehr nicht behindert wird. Erstaunlich viele ältere menschen beteiligten sich am Protest. Auf der Strecke war wenig uniformierte Polizei zu sehen, dafür waren mehrere Polizisten in zivil unterwegs, die meist einen Knopf im Ohr hatten und in der Hand eine Videokamera, also relativ leicht zu erkennen waren. Neben der weiß-rot-weißen Fahne, welche die Nationalflagge von Belarus nach der ersten Unabhängigkeit von 1918-1919 war, sowie nach der Sowjetunion von 1991 bis 1994. Danach wurden die Staatssymbole von Lukaschenko geändert.

Im Park angekommen, gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Demonstration auf einen großen Platz vor einer Bühne, um darauf zu kommen, musste sie wieder Metalldetektoren passieren und sich von Bereitschaftspolizisten durchsuchen lassen. Während der Kundgebung im Park wurden Reden gehalten und der Protestsong “Not to be cattle” (Не быць скотам) der Gruppe Ljapis Trubetskoy gesungen. Ironischerweise waren die Teilnehmer vor Ort tatsächlich eingezäunt wie Vieh, denn auch im Park war ihr Veranstaltungsort mit Gittern umzäunt. Neben mehr Freiheit forderten sie auch die Freilassung von politischen Gefangenen, unter anderem von dem Menschenrechtler Ales Belyatsky.

Anastasiya Dashkevich hält das Plakat ihres inhaftierten Ehemannes Zmitser Dashkevich.

Anastasiya Dashkevich hält das Plakat ihres inhaftierten Ehemannes Zmitser Dashkevich.

Organisatoren der Demonstration am Unabhängigkeitstag.

Organisatoren der Demonstration am Unabhängigkeitstag.

Auf dem Plakat: Mein schönes Minsk.

Auf dem Plakat: Mein schönes Minsk.

Wie am Flughafen: Demonstrationsteilnehmer müssen sich durchsuchen lassen.

Wie am Flughafen: DemonstrationsteilnehmerInnen müssen sich durchsuchen lassen.

Kundgebung im Park.

Kundgebung im Park.

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Dynamo vs. Dynamo – Beim Eishockeyspiel in der Minsk-Arena

Dynamo vs. Dynamo – Beim Eishockeyspiel in der Minsk-Arena
Vor dem Spiel wird die Nationalhymne von Belarus gespielt.

Vor dem Spiel werden die Nationalhymnen von Litauen und Belarus gespielt.

Mit der Buslinie Nr. 1c, einem extra Shuttle-Bus, geht es von der Metro-Station Njamiga zur Minsk-Arena, einer großen neuen Multifunktionshalle in der auch oft Konzerte stattfinden. Vorbei an vielen Großbaustellen und neuen Glaspalästen. Die Stadt ist im Umbruch, die Wohnungspreise sind hoch, deswegen entstehen an allen Ecken neue Wohnungen. Außerdem werden neue Hotels für die Eishockey WM 2014 gebaut. Read the rest of this entry

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Minsk in der Nacht

Minsk in der Nacht

Wer in der Nacht durch Minsk spaziert, könnte den Eindruck bekommen, dass es an Strom nicht mangelt. Denn viele Häuser werden in der Nacht beleuchtet. Dies macht die Stadt um noch einiges schöner, als sie sowieso schon (zumindest im Zentrum) ist. Hier ein paar Eindrücke von einer nächtlichen Fototour durch das erleuchtete Minsk. Leider konnte ich nicht noch mehr Fotos machen, da es bei -15°C nicht sehr angenehm ist sich draußen aufzuhalten, deshalb habe ich erst mal die größten Sehenswürdigkeiten fotografiert.

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Weihnachtsstimmung in Minsk

Weihnachtsstimmung in Minsk

Seit gestern Abend wird der große Nesaleschnaszi Prospekt in Minsk von bunter Weihnachtsbeleuchtung erhellt. Hier ein paar Eindrücke. Weitere werden wahrscheinlich noch bald folgen. Im Kaufhaus Gum am Prospekt werden auch schon Plastikweihnachtsbäume, Christbaumkugeln und weiterer Baumschmuck verkauft. Klassische Süßigkeiten die es nur zu Weihnachten gibt habe ich allerdings noch nirgendwo entdecken können.

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BATE gegen Goliath

BATE gegen Goliath

Der Rekordmeister aus Belarus gegen den Rekordmeister aus Deutschland. Ein vermeintlich ungleiches Duell. Doch der in Westeuropa fast völlig unbekannte Fußballverein BATE Borisov aus einer kleinen Provinzstadt nordöstlich von Minsk bezwang vor drei Wochen Bayern München völlig überraschend 3:1. Zuvor gewannen sie schon in Lille ebenso 3:1. In München und Lille wird man sich vermutlich noch etwas länger an den Verein erinnern. Die letzten sechs Jahre wurde der ehemalige Werksverein des Automobil- und Traktor-Elektronik Zulieferers in Folge belarussischer Meister.

Ein eigenes Stadion, das den UEFA-Regeln für Champions League Gruppenspiele entspricht, besitzt der Verein nicht. Deshalb werden die Champions League Heimspiele im größeren Dinamo-Stadion in Minsk ausgetragen. Dieses liegt mitten in der Stadt und kann theoretisch 40.000 Zuschauer fassen. Praktisch jedoch ist der Oberrang meist gesperrt beziehungsweise nur von wenigen Sicherheitskräften besetzt. Die teuersten Tickets für ein Champions League Spiel kosten umgerechnet rund 18€.

Am 23.10. fand das Heimspiel gegen den Valencia statt. Wie ein römisches Kolosseum steht das Stadion am Rand der Innenstadt. Geprägt von sowjetischer Architektur gibt es an jeder Ecke des Stadions einen riesigen Flutlichtstrahler. Sie wirken mächtig, fast ein klein wenig zu groß geraten. So als wenn das Stadion eigentlich größer geplant war, aber kleiner gebaut wurde und man vergessen hat die Masten auch eine Version kleiner zu bauen. Vor dem Stadion gibt es mehrere kleine Verkaufsstände die Fan-Utensilien verkaufen. Das wahrscheinlich beliebteste Utensil dürfte der Schal sein, schließlich ist es kalt hier und ein Fanschal relativ günstig. Ein Fantrikot haben fast nur die Ultra-Fans an. Ihr Block ist komplett gelb-blau durch die Trikots, aber auch nicht sehr groß. In der Mitte der ersten Halbzeit entrollen sie ein Banner, auf dem etwas im Graffiti-Stil gesprüht ist, was genau ließ sich jedoch nicht von meinem Sitzplatz erkennen.

Angefeuert wird der Verein meist mit lauten „BATE Borisov“ Rufen. Dabei ruft dies zuerst die Kurve in der auch die Ultras sind. Anschließend antwortet der Rest des fast ausverkauften Stadions. Immer wieder geht auch eine Welle durch das Stadion. Hin und wieder mal aufzustehen ist ganz gut, denn mit der Zeit wird es beim Nieselregen auf den Plastiksitzen kalt. Die einzige organisierte Choreografie die es im ganzen Stadion gibt, sind verteilte Plastiktüten in den Vereinsfarben gelb und blau, die je einem Block zugeordnet sind und hin und wieder mal hochgehalten werden. Ähnlich wie in Deutschland sind die Ultras der lauteste Block. Rund um den Zaun zwischen Spielfeld und Tribünen stehen Soldaten. Vor jedem zweiten Block ein Mann in ziviler Kleidung und einer Kamera auf einem Stativ. Für wen sie arbeiten ist nicht zu sehen. Die Ultras werden von Bereitschaftspolizei „bewacht“ und die ganze Zeit über gefilmt, diese Praxis könnte sich die Miliz bei ihren Trainings in Deutschland abgeschaut haben, wo sie gelernt hat wie die Polizei bei sportlichen Großereignissen vorgeht.

In der 46. Minute fällt dann durch einen umstrittenen Elfmeter das 0:1 für Valencia. In die Halbzeitpause gehen nicht nur die Spieler gedrückt. Während der Pause gibt es Popcorn, Chips, Hamburger und Getränke. Der Tee ist aber schon ausverkauft als ich den Stand erreiche.

In der zweiten Halbzeit nutzt Valencia seine Chancen und macht das 0:2 und 0:3. Darüber können sich nur geschätzte 70 mitgereiste Valencia-Fans freuen. BATE konnte über lange Zeit gut mithalten und hatte mehr Chancen, sie jedoch nicht genutzt.

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Eine Wahl ohne Wahl und Wahlkampf

Eine Wahl ohne Wahl und Wahlkampf

Wie eine graue Suppe hängen die Wolken über Minsk. Es regnet nicht. Immerhin. Aber ein schöner Tag ist es auch nicht. Dieser Samstag, ein Tag vor der Wahl des Parlamentes. Dabei hat diese eigentlich schon längst begonnen. Laut tagesschau.de wurden in manchen Wahllokalen sogar schon mehr als 50 Prozent der Stimmen abgegeben. Auch hier in Minsk in meiner Straße befindet sich in einem Wohnheim ein Wahllokal in dem seit dem 18. September gewählt wird. Viele Soldaten in Uniform seien schon wählen gegangen, sagt eine Studentin die in dem Wohnheim wohnt. Besonders diese lange Vorwahlzeit wird von der Opposition kritisiert. Diese Praxis würde genug Zeit bieten um Wahlzettel zu fälschen.

Ob dies überhaupt nötig ist, ist eine andere Frage. Denn fast alle der wenigen zugelassenen Oppositionskandidaten haben inzwischen ihre Kandidatur zurückgezogen. Sie wollen nicht als Feigenblatt für eine „freie Wahl“ dienen, sagen sie. Seit zehn Jahren ist das Parlament schon ohne Opposition, bestätigt fleißig Gesetze des langjährigen Präsidenten Lukaschenko und hat eigentlich auch keine politische Bedeutung.

Deshalb verläuft das Leben an diesem Samstag vor der Wahl wie jeder andere auch. Menschen heiraten und fahren anschließend in buntgeschmückten Limousinen durch die Stadt oder gehen einkaufen.

Als ich heute Mittag in einem Pizza-Restaurant essen ging, waren alle Tische belegt. Zum Glück wurde bald einer frei. Viele der anderen Restaurantbesucher um mich herum waren gekleidet wie die typische Mittelschicht. Nicht sehr schick, aber keinesfalls arm. Ob sie wählen gehen, fragte ich mich. Ob sie schon wissen welchen Kandidaten sie wählen sollten? Oder ist ihnen das alles egal und sie machen ihr Kreuz bei dem Kandidaten der am besten gekleidet ist?

Dabei würde es durchaus Sinn machen nicht zur Wahl zu gehen, denn es gibt eine Hürde von 50 Prozent. Nur dann kann die Wahl gewertet werden, andernfalls muss sie wiederholt werden. Es wäre eine große Niederlage für die derzeitigen Politiker, die zur Zeit recht unbeliebt sind. Im Umkehrschluss genießt die Opposition auch kein hohes Vertrauen. Sie gilt als zerstritten und unorganisiert. Kein Wunder, bei 18 Jahren Unterdrückung.

Ein wirklicher Wahlkampf findet eh nicht statt. An den Türen von Supermärkten hängen offizielle Plakate auf denen alle Kandidaten abgebildet sind. Auf großen Plakatwänden in der Innenstadt und auf kleinen in der U-Bahn sowie in manchen Geschäften wird auf die Wahl hingewisen. Kandidaten- oder Parteienwerbung findet sich nirgends. Es ist ein Phänomen, wie sich die Wähler, ohne etwas über die Kandidaten wirklich zu wissen, dann für einen von ihnen entscheiden können.

Falls nicht doch noch ein Wunder geschieht, werden morgen wieder hohe Beteiligungswerte an der Wahl verkündet, kein einziger Oppositionskandidat wird es ins Parlament geschafft haben und die Wahl wird von den OSZE-Beobachtern als unfrei eingestuft.

Ob das die Menschen hier interessiert? Ich weiß es nicht. Denn eigentlich ist das Parlament eh unwichtig, viel wichtiger sind die Präsidentenwahlen.

Deshalb wird das Leben hier weitergehen, die Menschen werden heute Abend ins Kino oder ins Theater gehen, wer es sich leisten kann schaut sich Placebo in der Minsk-Arena an (Karten kosten 30 bis 70 Euro) und morgen werden vereinzelt kleine Proteste sein, die von der Polizei vermutlich schnell mit Gewalt beendet werden. Journalisten die versuchen davon zu berichten, werden wie vor ein paar Tagen ebenfalls geschlagen und gleich mitgenommen. Zur Revolution wird es jedenfalls nicht kommen. Dafür geht es der Wirtschaft und den Menschen, die zwar mit einer hohen Inflation kämpfen, (noch) zu gut.

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