Category Archives: Fotos

Punk ist nicht tot – Impressionen vom Konzert von Дай Дарогу

Punk ist nicht tot – Impressionen vom Konzert von Дай Дарогу

Vor einer Woche war ich am Freitag dem 17.5. auf dem Konzert der belarussischen Band “Дай Дарогу” im Club Republic. Dai Darogu machen Punk-Rock und singen auf Russisch. Die Band kommt ursprünglich aus Brest und ist eine der beliebtesten belarussischen Punk-Bands nach “Ляпис Трубецкой“. Für generation.by habe ich an dem Abend Fotos vom Konzert gemacht.

 

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Schöner schießen in Mogiljow

Schöner schießen in Mogiljow

Da ich inzwischen schon Vitebsk, Grodno und Brest war, fehlte mir an größeren Städten nur noch Mogiljow. Nach Gomel schaffe ich es wahrscheinlich nicht mehr. Das besondere an der Stadt im Osten des Landes: Sie hat eine Fußgängerzone. Diese ist quasi das Highlight der Stadt. In ihr gibt es alles was man so braucht: Restaurants, Cafés, Geschäfte und zwei Schießstände. Ja, richtig, Schießstände an denen Passanten, wenn sie gerade Lust haben zu schießen, ein paar Runden mit dem Luftgewehr schießen können. In Minsk habe ich noch keine gesehen. Anscheinend sind die Menschen in Mogiljow mehr trigger happy als in Minsk. Um das ganze abzurunden fährt eine Bimmelbahn, wie man sie aus Freizeitparks kennt, durch die Straße.

Wer im Sommer in die Stadt kommt, sollte unbedingt ein Anti-Mückenspray mitnehmen. Ich tat es nicht und hatte innerhalb kürzester Zeit einige Stiche auf den Armen. Aber ich glaube mich mögen sie auch besonders gern.

Am Ufer des Flusses Dnepr, der die Stadt teilt, befindet sich ein alter Freizeitpark aus Sowjetzeiten, der ein schönes Fotomotiv ist. Im Bauch des Flugzeuges was dort steht gibts übrigens auch einen Schießstand. Ich konnte nicht wiederstehen und habe dann mal gleich das Kalaschnikow-Luftgewehr ausprobiert. Leider nur Luftgewehr. Ein wirklich schönes Gefühl! ;) So müssen sich die Mogiljower auch fühlen, wenn sie nach, vor oder während des Einkaufsbummel in der Fußgängerzone am Schießstand eine Runde schießen. Sehr befreiend! Ganz in der Nähe des Parks ist die Eishalle, in der ich auch war. Zu dem Zeitpunkt hat gerade eine Jugendmannschaft gespielt. Da es an dem Tag sehr heiß war, fast 30°C, bot die Eishalle einen angenehmen Ort der Erfrischung.

Hier nun ein paar fotografische Eindrücke aus Mogiljow.

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Fotos vom Tag des Sieges in Minsk am 9. Mai

Fotos vom Tag des Sieges in Minsk am 9. Mai

In den Staaten der ehemaligen Sowjetunion wird der Tag des Sieges traditionell am 9. Mai gefeiert und ist selbstverständlich auch in Belarus ein offizieller Feiertag. Die Parade habe ich leider verpasst, aber es gibt ja auch noch mehr zu sehen an so einem Tag. Hier ein paar Eindrücke aus Minsk. Laut meinen Freunden gab es dieses Jahr sogar eine Besonderheit: Die Sowjetflagge wurde wieder gehisst. Leider habe ich auch die Rede von Präsident Lukashenko verpasst…

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Vereinigt: Mit vier Europäerinnen in einer Schwulen-Bar in Tallinn

Vereinigt: Mit vier Europäerinnen in einer Schwulen-Bar in Tallinn

Winter in Osteuropa. Das klingt kalt. Ist es auch. Ich hatte jedoch Glück mit den Temperaturen und das kälteste dürften -15°C – -20°C gewesen sein. Um das Baltikum und die Ukraine kennenzulernen, war ich vom 10.1. bis zum 6.2.2012 unterwegs. Was ich auf meiner Reise erlebt habe, könnt ihr in dieser Artikelserie lesen.
Teil 6
Ganz im Norden von Europa von Osteuropa befindet sich ein Land, dass in vielen Dingen einen Schritt voraus ist. Vor allem im IT-Bereich. Es ist quasi das gottgelobte Land für alle Nerds und Geeks. Um dorthin zu kommen, hat mein Couchsurfer-Gastgeberpärchen mir den Reisebus empfohlen. Der sei am billigsten und schnellsten. Ganz einfach und schnell haben wir am Frühstückstisch ein Ticket nach Tallinn im Internet gekauft, Sitzplatz ausgesucht, per Kreditkarte bezahlt und ausgedruckt.
Nachmittags am großen Busterminal muss ich mein übriges lettisches Geld noch in Euros umwechseln, kaufe mir ein Sandwich und eine Sprite und muss dann auch schon zum Bus. Der ist gar nicht so leicht zu finden, so viele Busse stehen hier, fahren los oder kommen an. Ganz am Ende des Bussteiges steht dann meiner, ein gelber Bus der russischen Firma Ecolines, einem der Marktführer in Osteuropa und Russland. Mein Gepäck wird eingescannt, bekommt wie beim Flughafen einen Aufkleber und im Bus selber serviert eine Stewardess Getränke. Doch das beste auf der Fahrt: kostenloses drahtloses Internet. Die Fahrt ist angenehm und ruhig. Obwohl ich heute wenig gemacht habe, bin ich müde vom Tag. Bei meiner Couchsurfer-Gastgeberin, einer Finnin, die direkt im alten Stadtzentrum an der historischen Stadtmauer wohnt, schlafe ich nach dem Duschen sofort ein. Read the rest of this entry

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Ein Besuch in der Festung von Brest

Ein Besuch in der Festung von Brest

Letztes Wochenende habe ich einen Ausflug nach Brest gemacht. Vielen Deutschen ist die Stadt an der polnischen Grenze vermutlich vor allem wegen dem Brest-Litowsk-Vertrag während des Zweiten Weltkrieges bekannt. In Belarus denken die Menschen sofort an die Festung in Brest, wo die sowjetische Armee den Nazis fünf Tage lang Widerstand leistete, noch einen Monat später kam es zu vereinzelten Gefechten zwischen Besatzern und sich versteckenden Sowjets. Auf Grund dieses Ereignisses wurde Brest später als Heldenstadt ernannt.

Das kleine Highlight des Besuches der Festung war eine Übungsparade von Kindersoldaten jungen Menschen in Uniformen. 1997 wurder der Gedenkstätte übrigens der Titel eines “Zentrum zur patriotischen Erziehung der Jugend” vom langjährigen Präsidenten Alexander Lukaschenko verliehen. Was das heißt, konnten wir anscheinend am Samstag sehen.

Heute sind die Überreste der Festung eine der größten Touristenattraktionen des Landes. Neben der Festung befindet sich übrigens gleich die Grenze zu Polen, also die Festung Europa.

Eingang zur Brester Festung.

Eingang zur Brester Festung.

 

 

Übungsparade von (Kinder-)Soldaten.

Übungsparade von (Kinder-)Soldaten.

 

Orthodoxe Kirche auf dem Gelände der Festung.

Orthodoxe Kirche auf dem Gelände der Festung.

 

 

 

Das bekannte Eingangstor zur Festung.

Das bekannte Eingangstor zur Festung.

Grenze zu Polen/Beginn der Festung Europa: Hinten sieht man Video- und Wärmebildkameras.

Grenze zu Polen/Beginn der Festung Europa: Hinten sieht man Video- und Wärmebildkameras.

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Fototour durch Grodno

Fototour durch Grodno

Es gibt noch weitere Städte in Belarus außer Minsk, die man schon einmal gesehen haben sollte, wenn man schon mal im Land ist. Dazu zählt unter anderem Grodno, welches zwar nur die fünftgrößte Stadt in Belarus ist, dafür aber sehenswert ist. Früher gehörte die Stadt auch schon mal zu Polen oder Litauen. Heute liegt sie nicht weit entfernt von diesen beiden Staaten in einem Drei-Länder-Eck. In der katholischen Kirche in der ich in Grodno war, konnte man zum Beispiel auch sehen, dass es hier eine polnische Minderheit gibt, mehrere Sprüche an den Wänden waren auf Polnisch. Um einen Eindruck zu bekommen, wie es da so ist, sind Marco und ich am Freitag dorthin gefahren, haben bei Couchsurfern übernachtet und uns dann am Samstag die Stadt angeschaut.

Alle Sehenswürdigkeiten können innerhalb von ein paar Stunden besichtigt werden. Es gibt nicht viele und diese liegen alle sehr nah beieinander.

Die Zugfahrt nach Grodno hat von Minsk auf der Hinfahrt übrigens nur ca. 2€ gekostet und 5 Std. gedauert, die Rückfahrt hat 6,5 Std. gedauert und 3€ gekostet. Beide Züge haben unterwegs an fast jedem Haus gehalten was an der Strecke lag.

Hier nun ein paar Impressionen aus Grodno:

 

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Erklommen: Die zweithöchste Düne Europas auf der Kurischen Nehrung im Winter

Erklommen: Die zweithöchste Düne Europas auf der Kurischen Nehrung im Winter
Fischerhäuser in Nida.

Fischerhäuser in Nida.

Winter in Osteuropa. Das klingt kalt. Ist es auch. Ich hatte jedoch Glück mit den Temperaturen und das kälteste dürften -15°C – -20°C gewesen sein. Um das Baltikum und die Ukraine kennenzulernen, war ich vom 10.1. bis zum 6.2.2012 unterwegs. Was ich auf meiner Reise erlebt habe, könnt ihr in dieser Artikelserie lesen.

Teil 4

Geplant war zur Mittagszeit mit der Fähre vom Hafen in Klaipeda hinüber zur Kurischen Nehrung zu fahren und dann mit dem Minibus bis nach Nida, doch es kam mal wieder anders. Zusammen mit etwa acht anderen Passagieren fuhr ich mit der kleinen Fähre vom alten Hafen in Klaipeda rüber zur Kurischen Nehrung. Die Fahrt dauert nur knappe fünf Minuten. Dort angekommen gehe ich zu einem schon wartenden Minibus. Im Internet-Fahrplan stand, dass der Bus wenige Minuten nach Ankunft der Fähre nach Nida fahren würde. Doch der Busfahrer erklärte mir, zwei Frauen und einer Mutter mit Kind, dass er erst in zwei Stunden fahren würde. Also schnell zurück zur Fähre, denn im Winter hat kein Kiosk am Fährterminal geöffnet. Ein neues Ticket muss ich zum Glück nicht kaufen, da das Hinfahrtticket auch für die Rückfahrt gilt. Jetzt heißt es die Zeit totschlagen. Ich gehe ein wenig Spazieren und setze mich in ein Café, ein heißer Kakao wärmt mich wieder auf. Es ist kalt draußen, so um die -15°C. Read the rest of this entry

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Ausflug in die Provinz: Schloss Mir

Ausflug in die Provinz: Schloss Mir

Etwa 100 Kilometer von Minsk entfernt liegt die Kleinstadt Mir. Am Rande dieser Stadt befindet sich das Schloss Mir aus dem 16. Jahrhundert. Seit dem Jahr 2000 ist das Schloss UNESCO-Weltkulturerbe. Am Samstag habe ich mit einigen Gaststudenten aus Jena dorthin einen Ausflug gemacht. Mehrere Busse fahren täglich von Minsk aus dorthin, von daher ist die (vermutlich) größte Attraktion von Belarus relativ gut zu erreichen. Das Schloss ziert so gut wie sämtliche vorhandene Reiseführer und ist eine der sehr wenigen Burgen/Schlösser im Land. Hier einige fotografische Eindrücke von der Stadt und dem Schloss.

Alles was man braucht.

Alles was man braucht: Produkty, Vino, Vodka.

So habe ich als Kind auch Burgen gemalt.

So habe ich als Kind auch Burgen gemalt.

Mittelalterliche Fußbodendekoration.

Mittelalterliche Fußbodendekoration.

Blick von der Schlossmauer auf die Stadt Mir.

Blick von der Schlossmauer auf die Stadt Mir.

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Minsk in der Nacht

Minsk in der Nacht

Wer in der Nacht durch Minsk spaziert, könnte den Eindruck bekommen, dass es an Strom nicht mangelt. Denn viele Häuser werden in der Nacht beleuchtet. Dies macht die Stadt um noch einiges schöner, als sie sowieso schon (zumindest im Zentrum) ist. Hier ein paar Eindrücke von einer nächtlichen Fototour durch das erleuchtete Minsk. Leider konnte ich nicht noch mehr Fotos machen, da es bei -15°C nicht sehr angenehm ist sich draußen aufzuhalten, deshalb habe ich erst mal die größten Sehenswürdigkeiten fotografiert.

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Weihnachtsstimmung in Minsk

Weihnachtsstimmung in Minsk

Seit gestern Abend wird der große Nesaleschnaszi Prospekt in Minsk von bunter Weihnachtsbeleuchtung erhellt. Hier ein paar Eindrücke. Weitere werden wahrscheinlich noch bald folgen. Im Kaufhaus Gum am Prospekt werden auch schon Plastikweihnachtsbäume, Christbaumkugeln und weiterer Baumschmuck verkauft. Klassische Süßigkeiten die es nur zu Weihnachten gibt habe ich allerdings noch nirgendwo entdecken können.

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