Opposition im Gefängnis, Fans im Stadion, Wirtschaft auf Talfahrt

Opposition im Gefängnis, Fans im Stadion, Wirtschaft auf Talfahrt

Valera, das Maskottchen der WM„Alles wird Hockey“ verspricht der Werbespruch eines großen amerikanischen Erfrischungsgetränkeherstellers in weißen geschwungenen Lettern auf rotem Grund. Doch so prickelnd, wie es von vielen Reklametafeln im ganzen Land verkündet wird, geht es Belarus nicht.

Pünktlich zur Eishockey-Weltmeisterschaft wurden knapp 30 Menschenrechtler, Oppositionelle und politische Aktivisten eingesperrt. Die meisten Fans die zur WM gekommen sind, dürften gar nicht mitbekommen haben, dass ausländische EU-Politiker und Menschenrechtsaktivisten gar nicht ins Land einreisen durften, obwohl die Regierung versprochen hat, dass nur ein Ticket für ein Eishockeyspiel nötig sei. Verschwiegen haben sie, dass die Menschen, die schon zuvor auf der so genannten „schwarzen Liste“ standen, nicht einreisen durften. So traf es beispielsweise den EU-Parlamentarier Marek Migalski aus Polen sowie norwegische Jugendliche die Mitglieder der Jugendorganisation der Christdemokraten sind und an der Grenze abgewiesen wurden.

Stattdessen besaufen sich die Fans am Verhältnisweise billigen belarussischen Bier (ausländisches Bier wurde zuvor, für die Zeit der WM, verboten zu verkaufen) und erfreuen sich über die meist weiblichen „Freiwilligen“ in ihren Priorbank/Raiffeisenbank-Jacken, die so etwas wie Englisch sprechen können und ihnen den Weg zeigen.

Nach der WM wird die Wirtschaft von Belarus jedoch auf Talfahrt gehen, dank eines Kredites von zwei Milliarden Euro der russischen Regierung nicht sofort, aber wohl am Ende des Jahres, wenn nicht ein neuer Milliardenkredit gewährt wird.

Der Werbespruch reimt sich im russischen auf „Okay“, doch im Staate Lukaschenkas ist nichts in Ordnung. Die Währungsverfall ist eines der deutlichsten Zeichen in welche Richtung das Land zur Zeit taumelt. Vor einem Jahr bezahlte man Ende Mai noch 136,67€ für 1,5 Mio. belarussiche Rubel, inzwischen sind es nur noch 111,83€. Die Währungsreform ist nur noch eine Frage der Zeit. Eine weitere große Gefahr ist die Übernahme von großen belarussischen Unternehmen durch russische Oligarchen, die dem Kreml nahe stehen, denn dies ist zur Zeit das Prinzip der Hilfe vom großen Bruder. Die russische Regierung gibt Geld und Putins Freunde übernehmen nach und nach belarussische Firmen. Der chronisch klamme Staat ist auf die russischen Rubel angewiesen, denn auf Geld aus Europa kann er kaum hoffen, dafür ist der autoritäre Staat zu isoliert. Ein Dilemma für Präsident Lukaschenka, aus dem er kaum herauskommt, außer er lässt die politischen Gefangenen frei und es gibt erstmals freie Wahlen im Herbst 2015.

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Essen, Trinken und Feiern in Minsk: Where to go?

Essen, Trinken und Feiern in Minsk: Where to go?

In den letzten Jahren hat sich eine kleine Szene von Restaurants und Cafés, abseits der teuren Hotelcafés, gebildet. Besonders für ausländische Gäste, die nur ein paar Tage in Minsk verweilen, dürfte es interessant sein, was die besten Plätze zum Weggehen sind. Hier nun eine Übersicht von Restaurants, Cafés und Clubs.

Restaurants

Typische Deko im Restrant Vasilki. Foto: Vasilki.by

Typische Deko im Restrant Vasilki. Photo: Vasilki.by

Vasilki

Bei dem Restaurant Vasiliki handelt es sich ebenso um eine Kette wie Pizza Tempo, die auch den gleichen Besitzer hat. Das besondere an Vasiliki ist, dass es dort belarussisches Essen gibt. Auch die Dekoration ist sehr belarussisch mit Birkenholz und eher traditioneller Musik.

Wifi: No

Adressen: Nesavisimosti pr. 89 (пр-т Независимости, 89); Nesavisimosti pr. 16 (пр-т Независимости, 16); uliza Jakuba Kolasa 37 (ул. Я.Коласа, 37), http://www.vasilki.by/

London

Obwohl direkt am Prospekt Nesavisimosti gelegen, ist dieses Lokal trotzdem leicht zu übersehen. Im London gibt es angeblich das schnellste Wifi in der Stadt. Zu essen gibt es ausschließlich vegetarische Gerichte. Im Sommer ist das London deshalb auch etwas besser zu finden, dann steht eine Art Wintergarten vor der Tür, auf dem „Vegetarian Food“ steht.

Wifi: And

Address: Nesavisimosti pr. 18 (просп. Независимости, 18)

Pizza Tempo

Von diesem Pizzarestaurant gibt es einige in Minsk. Ich war bei vier verschiedenen Pizza Tempos. Das meiner Meinung nach beste ist in der Nähe von Akademija Nauk. Dieses Restaurant ist ziemlich groß und hat auch Wifi, weshalb ich es dann auch in diese Liste aufnehme. Auf die Pizzen tun sie dort am meisten Gewürze, wie ich vergleichend festgestellt habe.

Wifi: Nur in der Woche

Adressen: uliza Jakuba Kolasa 37 ( ул. Я.Коласа, 37), weitere Restaurants u.a. in der uliza Karla Marksa, http://www.tempo.by

Buvette

Noch relativ neu in Minsk ist das Restaurant Buvette. Hier gibt es ausschließlich Sandwhiches, Salate und Desserts zu essen. Das Ambiente ist rustikal, etwas wie bei Ikea, aber schön. Die Preise sind für die Größe der Sandwhiches absolut angemessen. Sie werden in den Größen L und XL angeboten, wobei ein L Sandwhich für eine Person eigentlich reicht. XL ist die doppelte Größe. Das Buvette liegt im Zentrum in der Nähe der Metro-Station Frunsenskaja

Wifi: No

Address: uliza Rakovskaja 34 (ул. Раковская, 34), http://buvette.by/

Lido

Eigentlich kommt die Restaurantkette Lido aus Lettland, seit einiger Zeit gibt es sie auch in Minsk. Beide Restaurants sind in der Nähe der Station Ploschtscha Jakuba Kolasa. Das eine wurde erst im letzten Jahr eröffnet, kurz nach dem ich abgereist bin. Beide haben jedoch das gleiche Prinzip der Selbstbedienung. Mit seinem Tablett geht man rum und füllt sich das (russische) Essen auf und geht am Ende zur Kasse. Fettig aber lecker!

Wifi: No

Address: Nesavisimosti pr. 49 (пр-т Независимости, 49); uliza Kulman 5a (улица Кульман, 5А), http://www.lido.by/en/

Cafes

Nur zum empfehlen: Die Ў Bar und Galerie. Wer nicht ganz so typische Mitbringsel aus Belarus erstehen will, wird hier ebenfalls fündig. Foto: baltictaste.by

Nur zum empfehlen: Die Ў Bar und Galerie. Wer nicht ganz so typische Mitbringsel aus Belarus erstehen will, wird hier ebenfalls fündig. Photo: baltictaste.by

Ў Galerie / Bar

Neben einer Galerie für Kunst gibt hier außerdem noch eine Bar mit leckeren Sandwhiches und Salaten, eine große Auswahl an Rotwein, leckeren Tee, selbstgemachte Limonade sowie einen Buch- und Geschenkeladen. An diesem Ort wird darauf Wert gelegt belarussisch zu sprechen. Der Buchstabe Ў ist einzigartig und kommt außer im Belarussichem nur noch in der usbekischen und karakalpakischen Sprache vor. Da diese aber nur noch in lateinischer Schrift geschrieben werden, gibt es das Ў nur noch in der belarussischen Schriftsprache. Er steht deshalb auch stellvertretend für die belarussische Sprache. Im Buchladen gibt es neben Büchern auf belarussich auch Übersetzungen aus dieser Sprache ins Deutsche. Es gibt auch belarussiche Musik, meist Folk, zu kaufen. Im Geschenkeladen gibt es T-Shirts, Aufkleber, Seifen und vielerlei anderen Kram. In das Café kommen auch viele Ausländer. Der Tee ist sehr günstig; die Sandwhiches und Salate sind sehr zu empfehlen. Das Café liegt in einem Hinterhof, ist also nicht ganz so leicht zu finden.

Wifi: And

Address: Nesavisimosti pr. 37a (пр-т Независимости, 37a), http://en.ygallery.by/

Coffeeberry

Schräg gegenüber vom pinken Kino „Pobeda“ liegt das bisher, meinem Wissen nach, einzige Coffeeberry Café. Das Publikum ist meist schick angezogen und die Preise sind sehr europäisch. Es gibt viele Kaffee- und Teesorten sowie diverse andere Getränke. Seit neustem gibt es auch gefrorenen Joghurt. Kuchen und allerlei kleines Gebäck gibt es auch. Das Wifi ist sehr schnell.

Wifi: And

Address: uliza Internazionalnaja 5 (улица Интернациональная, 5)

Serno

Zwischen den Metro-Stationen Ploschad Pobeda und Jakuba Kolasa am Prospekt Nesavisimosti befindet sich das Selerno. Die Preise sind europäisch, aber der Tiramisu ist sehr lecker. Das Publikum ist eher jung und internetaffin. Es gibt Wifi und viele der Besucher nutzen es auch ausgiebig.

Wifi: And

Address: Nesavisimosti pr. 46 (пр-т Независимости д. 46)

Coffeebox

Die Café-Franchisekette „Coffee Box“ ist noch relativ neu in Minsk, an acht verschiedenen Standorten gibt es sie aber inzwischen schon. Das Publikum sind meist Teenager. Es gibt aber ein schwarzes Brett, auf dem oft interessante Veranstaltungen angekündigt werden. Ich habe es mit in die Liste aufgenommen, weil es dort Wifi gibt und die Atmosphäre eigentlich meist auch ganz nett ist.

Wifi: And

Address: Unter anderem in der Einkaufspassage Staliza im Zentrum, http://www.coffeebox.by/nash-adres

Dom Fischera

Im ersten Anti-Café von Minsk wird nicht für den Verzehr bezahlt, sondern für die Zeit die man dort verbringt. Es gibt Gesellschaftsspiele, Computerspiele, Bücher, Tee, Kaffee und Kekse. Hier kann man viele nette Leute, vor allem aus dem Kreativbereich und der Internetbranche, treffen.

Wifi: And

Address: Nesavisimosti pr. 84a (пр-т Независимости д. 84a)

Clubs

Eine belarussische Punkband im Club Republic. Foto: Jan-Henrik Wiebe

Eine belarussische Punkband im Club Republic. Photo: Jan-Henrik Wiebe

Republic

Der Club Republic ist nicht weit von der Metro-Station Kunzevschtina (Кунцевщина)‎ entfernt. Es ist eigentlich mehr ein Konzertraum mit einer großen Bühne als ein echter Club. Die meisten Veranstaltungen sind deshalb Konzerte. Meist sind es Bands aus dem Hip-Hop-Alternative-Punk-Indie-Metal-Bereich. Hier tummelt sich deshalb meistens auch eher alternatives Publikum. Man muss sich hierfür nicht schick machen um reinzukommen.

Wifi: No

Address: uliza Prityzkowo 62 (ул. Притыцкого, 62), http://republic-club.by/

Graffiti

Versteckt in einem schnöden Bürohaus am Rand der Minsker Innenstadt liegt der kleine Club “Graffiti”. Who stands in front of the house, no idea, that here the small alternative scene in the city is. The club, the walls are decorated with graffiti. A few visitors have dreadlocks and also distinguishes the overall style of dress of the people can be seen in the inner city. Almost every seemingly everyone here know. Der winzige Club ist schnell voll, but there are also only about. 50-80 People purely. Hier gibts garantiert keinen Mainstream.

Wifi: And

Address: per. Kalinina 16 (пер. Калинина, 16), http://www.graffiti.by/

Loft Café

Ein Ort wo man reiche und schöne Menschen, aber gleichzeitig auch viele Studenten trifft. Tagsüber Café, in der Nacht ein Club. Die Getränke sind teuer, das Ambiente aber ganz nett. Von der Metro-Station Ploschtscha Jakuba Kolasa sind es etwa 10-15 Minute zu Fuß bis zum Loft Café. Es ist etwas abseits, am Rande eines Industriegebietes, Touristen die sich noch nicht so gut auskennen in der Stadt und kein Russisch können, würde ich ein Taxi dorthin empfehlen.

Wifi: And

Address: uliza P. Brovki 22 (ул. П. Бровки, 22), http://loftcafe.by

Doodah King Bar

Die direkt unter dem Wirtschaftsministerium liegende Bar hat eine große Karte mit vielen Spirituosen. Es gibt auch Essen. Öfters finden hier auch Konzerte statt. Publikum und Atmosphäre waren immer sehr angenehm.

Wifi: No

Address: uliza Bersona 14 (ул. Берсона, 14), http://doodahking.by/

TNT Rock Club

Hier gibt es fast jeden Abend Live-Auftritte von nationalen und internationalen Bands verschiedener Rock-Musikrichtungen. Das Bier ist teuer, aber die Musik ist meist gut. Das Publikum eher älter und nicht soo fancy.

Wifi: No

Address: uliza Revoluzionaja 9 (ул. Револуционая, 9), http://tntrock.by/en/

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How to get to Minsk Ice Hockey World Championship?

How to get to Minsk Ice Hockey World Championship?
Die Minsk-Arena kann bis zu 15.000 Zuschauer fassen.

Die Minsk-Arena kann bis zu 15.000 Spectators hold.

Für alle Eishockeyfans und alle anderen die schon immer gerne nach Minsk wollten, habe ich hier mal eine kleine Anleitung zusammengestellt, was sie beachten sollten, wenn sie nach Belarus zur Weltmeisterschaft reisen wollen. Alle wichtigen Fragen werden geklärt: Wo gibt es günstige Tickets? Brauche ich ein Visum? Wie sicher ist die Stadt? Wie komme ich dahin und wo kann ich übernachten?

Eintrittskarten

Wer nicht teuer über eine Agentur seine Eintrittskarte kaufen will, kann dies über Ticketpro.by machen, einer belarussischen Website die ähnlich wie Eventim.de ist. Es gibt auch E-Tickets die einfach mit der Kreditkarte bezahlt werden und dann zu Hause ausgedruckt werden können. Die Seite ist eigentlich sehr sicher und vertrauenswürdig. Leider ist nicht alles übersetzt worden. Wer kyrillische Buchstaben lesen kann ist im Vorteil. Zur Not einfach Google-Translator benutzen.

Visa

Normalerweise brauchen Besucher die nach Belarus kommen wollen ein Visum und dafür eine Einladung. Zur Eishockey-WM wurde diese Regel allerdings ausgesetzt. Bedingung ist jedoch, dass man ein Original- oder E-Ticket besitzt und den Grenzbeamten vorzeigen kann. Diese Regel gilt vom 25. April bis 31. More 2014. Angeblich soll in der Zeit auch die Regelung mit der Pflicht-Krankenversicherung, die jeder EU-Bürger bei der Einreise sonst abschließen muss, ausgesetzt sein.

Anreise

Auto

Von Berlin sind es mit dem Auto etwa 1100 Kilometer. Neben den Spritkosten kommen in Polen auch noch Kosten für die Autobahnmaut hinzu. In Polen ist die Autobahn von der deutsch-polnischen Grenze bis Warschau in einem sehr guten Zustand und mindestens auf deutschen Standard. Noch etwas komplizierter ist es in Belarus, wo es seit dem 1. August 2013 ein Mautsystem für einige Straßen gibt. Alle Autofahrer aus EU-Ländern müssen sich dafür bei Beltoll ein Gerät für 25 Euro kaufen. Das System funktioniert ähnlich wie das deutsche Mautsystem von Toll Collect. Die Straßen in Belarus sind in Ordnung, aber nicht so gut wie die Autobahnen in Deutschland. Es ist im allgemeinen eher abzuraten mit dem Auto einzureisen.

Bahn

Von Berlin nach Minsk gibt es alle paar Tage eine Direktverbindungen nach Minsk. Die Fahrt dauert dannnur” 17 Stunden. Wer die Möglichkeit hat, sollte diese Verbindung nehmen. Alle anderen Verbindungen dauern teilweise 40 Stunden, sind sehr kompliziert oder eigentlich kaum möglich. Nur die Verbindung über Prag, mit einem Umstieg, ist ebenfalls noch zum empfehlen. Eine Zugfahrt von Berlin nach Minsk kostet etwa 120 Euro.

Bus

Die wahrscheinlich günstigste Variante, außer man fährt per Anhalter, ist der Bus. Es gibt sowohl Direktverbindungen, die etwas teurer sind als die sehr preisgünstige Variante über Vilnius, Lithuania. Aus eigener Erfahrung kann ich nur empfehlen über Vilnius zu fahren. Mehrere Anbieter fahren teilweise mehrmals täglich vom Berliner ZOB dorthin: Ecolines (ca. 32,30), Simple Express (36) or Eurolines (ca. 65). Ich kann von diesen drei Anbietern Ecolines und Simple Express empfehlen, da sie die besten Busse, guten Service und meist auch WLAN im Bus haben.

Von Vilnius kann man ebenfalls mit Ecolines fahren. Diese Fahrt kostet noch mal ca. 13 Euro. Falls Ecolines ausgebucht ist, kann man spontan am Busbahnhof nach weitEuro Bussen fragen und sich vor Ort ein Ticket kaufen. Falls auch dies nicht mehr möglich ist kann man einfach in den Bahnhof gehen, der neben dem ZOB ist, und sich dort ein Zugticket kaufen. Pro Tag gibt es mehrere Züge von und nach Minsk. Die Zugfahrt kostet bei später Buchung rund 20 Euro.

Flugzeug

Direktflüge aus Deutschland und Österreich nach Minsk gibt es mit Belavia aus Berlin, Hannover, Frankfurt am Main und Wien, sowie mit Lufthansa aus Frankfurt/Main. Lufthansa ist in der Regel günstiger als Belavia. Anonsten fliegt seit kurzem auch Air Baltic von Riga aus nach Minsk. Diese Verbindung sollte man auch beachten, da sie meist eine der günstigsten ist. Vom Flughafen kann man entweder mit dem Taxi oder mit dem Bus in die Stadt fahren. Taxi ist teurer, besonders für Ausländer. Dem Busfahrer sollte manZentralny Voksalsagen, falls er kein Englisch spricht. Dann landet man am ZOB, mitten im Stadtzentrum.

Sicherheit

Im autoritär regierten Belarus muss man sich in der Regel keine Sorgen machen. Minsk ist eine sehr sichere Stadt in der viele Soldaten und Polizisten auf den Straßen zu sehen sind. Es ist abzuraten bei Konflikten mit der Polizei Schmiergeld zu zahlen, außer sie machen einem sehr deutlich, dass sie welches haben wollen (ich hatte während meiner 9 Monate im land nie Probleme, ich habe sie meist als freundlich und hilfsbereit wahrgenommen). Die Polizei ist nicht so korrupt wie in Russland. Illegale Drogen sollte man in diesem Land weder besitzen noch konsumieren, die Strafen dafür sind relativ hoch. In der Nacht sollte man sich auch nicht alleine als Ausländer auf einen Spaziergang durch die entlegeneren Ecken von Minsk begeben. Es ist aber nicht so gefährlich wie wenn man als ein Schwarzer durch Berlin-Lichtenberg geht, trotzdem sollte man vorsichtig sein. Vor Nazis und Hooligans, anders als in Moskau oder St. Petersburg, muss man sich nicht fürchten, die gibt es zum Glück kaum. Homosexuelle sollten ihre Neigung nicht in der Öffentlichkeit zeigen, die Menschen sind in dieser Beziehung nicht so tolerant wie in Deutschland. Wer ein belarussisches Gefängnis oder Polizeistation von innen sehen will, sollte eine weiß-rot-weiße Fahne mitbringen, die Fahne der Opposition ;-)

Übernachtung

Neben den vielen teuren Hotels die es überraschenderweise in Minsk gibt, kann ich nur empfehlen Couchsurfing zu machen. Dabei lernt man nette Menschen aus Belarus kennen und erfährt viel über das Land. Ansonsten gibt es Hotels von 50 bis 4000€ pro Nacht oder dasFan-Villagemit Preisen von 10-30 Euro pro Nacht. The Couchsurfing-Community ist mit über 12.000 Leuten sehr groß. Wer also schon Erfahrungen im Couchsurfing hat, keine Probleme auf einer schmalen Couch zu schlafen oder sich ein Zimmer zu teilen hat, dem kann ich nur empfehlen das zu machen. Die Couchsurfer die ich kennengelernt habe sind alle super nett und sehr interessiert an anderen Ländern, Sprachen und Kulturen. Eine weitere Möglichkeit ist airbnb, da gibt es ganze Appartments, Zimmer oder Gemeinschaftszimmer in verschiedenen Preisklassen zu mieten. Bis jetzt scheint auch noch eine Menge frei zu sein (Stand: 02.01.14).

Mehr Informationen: Wikitravel, Offizielle Homepage Minsk 2014, Deutsche Botschaft in Minsk, Belarussische Botschaft in Minsk

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Punk is not dead – Impressions from the concert of Дай Дарогу

Punk is not dead – Impressions from the concert of Дай Дарогу

A week ago I was on Friday 17.5. at the concert of the Belarusian band “Дай Дарогу” im Club Republic. Dai Darogu make punk rock and sing in Russian. The band is originally from Brest and is one of the most popular Belarusian punk bands to “Lapis Troubetzkoy“. For generation.by I made that night Photos from the concert.

 

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Followed: In the footsteps of my ancestors in Lviv

Followed: In the footsteps of my ancestors in Lviv

Winter in Osteuropa. That sounds cold. It is also. I was lucky with the temperatures and the coldest expected -15 ° C - 20 ° C have been. To become familiar with the Baltic States and Ukraine, I was on 10.1. until 6.2.2012 on the way. What I experienced on my trip, you can read in this article series.

Part 14 (last part)

Actually, I just wanted three nights in Lviv / Lvov / Lemberg, the city of many names, remain. As luck would have it, that I stay an extra night, because after Minsk not drive every day direct trains. The first two nights I spent in the apartment of a friend's brother, I also knew of a seminar in Berlin. The other two nights I spent in a hostel in the middle of downtown.
I'm coming to Lviv, is no accident. For me it is also a kind of journey into the past. My grandmother and great grandmother come from Galicia, the region around the city. There, on the edge of the Carpathians, the rulers changed frequently, as anderswo in Europe. Time the Austrians were in power, time the Poles or Ukrainians. In the 18. Century, then many came from the Palatinate families coming to Galicia, where they founded German settlements. They were mostly Protestants hoped to gain more Catholic religious freedom outside the sphere of influence. Above all, they were free there country, which was much larger than what they had in the Palatinate. Because of the Hitler-Stalin Pact, they were relocated to Poland, where previously Polish peasants were driven. At the end of the Second World War, they returned to Germany as refugees, scattered all over the country. My great-grandmother and grandmother spoke, when my grandma was still alive, together mostly in Swabian dialect. Even Russian-Ukrainian dishes such as borscht, Wareniki Golepzie and they have brought. Therefore, my kitchen was a little-known Eastern European. Read the rest of this entry

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Beautiful shoot in Mogilev

Beautiful shoot in Mogilev

Since I now have Vitebsk, Grodno and Brest was, I lacked in major cities only Mogilev. To Gomel I do not make it likely. The special feature of the city in the east of the country: It has a pedestrian. This is basically the highlight of the city. In it there is everything you could need: Restaurants, Cafes, Shops and two shooting ranges. And, properly, Shooting ranges where passers, if they happen to feel like to shoot, can shoot a few rounds with the air rifle. In Minsk I have not seen. Apparently the people in Mogilev are more trigger happy than in Minsk. To top it all goes a little train, as we know from amusement parks, by the road.

Wer im Sommer in der Stadt kommt, should definitely take an anti-mosquito spray. I did not and had a very short time a few stitches on the poor. But I think they like me also particularly fond.

Am Ufer Flusses of Dnepr, which divides the city, there is an old amusement park from the Soviet era, that is a nice photo opportunity. In the belly of the aircraft that is there way, there also a shooting range. I could not resist and then have times equal the Kalashnikov rifle tried. Unfortunately, only air rifle. A really nice feeling! ;) So the Mogilev must also feel, if, after, shoot one round before or during shopping in the pedestrian area of ​​the shooting range. Very liberating! Very close to the park is the ice rink, I was also in the. At the time, just a youth team played. Since it was very hot that day, fast 30°C, offered the rink a pleasant place of refreshment.

Here are some photographic impressions from Mogilev.

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Photos of Victory Day in Minsk on 9. More

Photos of Victory Day in Minsk on 9. More

In the states of the former Soviet Union Victory Day is traditionally held on the 9. Celebrated May and is of course also an official holiday in Belarus. I missed the parade, but there is also more to see on a day. Here are some impressions from Minsk. According to my friends this year there was even a special: The Soviet flag was raised again. Unfortunately I missed the speech by President Lukashenko…

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Observed – Arranged marriage in 21. Century, or: An American woman to search in Odessa

Observed – Arranged marriage in 21. Century, or: An American woman to search in Odessa
Keine ukrainische Frau, aber auch schön: Die Säulenhalle am Hafen.

No Ukrainian woman, but also beautiful: The portico at the port.

Winter in Osteuropa. That sounds cold. It is also. I was lucky with the temperatures and the coldest expected -15 ° C - 20 ° C have been. To become familiar with the Baltic States and Ukraine, I was on 10.1. until 6.2.2012 on the way. What I experienced on my trip, you can read in this article series.

Part 13

After a long walking tour of Odessa, I want to warm up a cup of tea. Near the opera house, I see a nice café. It looks quite chic, but the prices are alright. I go through the store, just can not find a free space. In the designated smoking area are still places. Then, a couple stands on straight and goes. I suppose its a table and order the waiter a piece of apple strudel with vanilla ice cream and hot vanilla sauce. To a pot of green tea. So what, because already, I think to myself. It must be after the long walk sometimes treat what.
However, I will immediately consisting of a man and two women aware of a group of three. They sit diagonally across from me and I can watch them well, unfortunately understand due to the music from the speakers but not all. I realize quickly, that the man is from the USA and the women are Ukrainians. He speaks English and one of the women translated into Russian. So I am in the fortunate position, similar to the interpreter to understand the conversation in all its facets. Above all, I know what the bride or the groom-to really say, before it is translated.
He seems to be well on the road a lot for work, spends little time at home. He is dressed somewhat conservatively, as if he came from a town in the Midwest where there are no modern clothing shops, sondern nur Wal Mart. But he does not look creepy or as one of a desperate man imagines himself a wife in Ukraine or knows from TV. However, no real conversation between the two developed.
After a while she goes to the toilet and he starts to talk to the interpreter, actually flirting already. Apparently he was not able to say his own appointment, that he believes that the two do not fit together. At least he is not pretty enough, too small and too silent. When she comes back, the interpreter translated her what the Americans told. They in turn did not want him too, she could not imagine all the time to live alone, and all the time her husband is on the way. Well, that was the little story of the bride show in Odessa. Whether the American has found another woman in Odessa? I do not think.
Overall, this is not an isolated phenomenon, that Western men to come to Eastern Europe or Russia to find their dream girl. Usually this is done through an agency or via an internet portal, of both, there are quite a few. Who Ukraine + Woman typing on Google, will find. As a complement Google suggests the way first thing in the "Buy" before the word. It is a relatively perverse system, in my opinion. On one hand, the local poverty is exploited by Western men, on the other hand, many of the Ukrainian, Russian or Belarusian Sichen men not known for their good manners. Whether the Western Men, have it necessary to go there, but are really better, is another matter.
And, The Ukrainians, Belarus senses and Russian women are often extremely pretty, but they often have other ideas about life and do not really want to marry rich men. It is also there. What is often not enough in these countries are formed, good looking, not excessive drinking and especially single men with good character. The competition among the women is extremely hard, why many women look as if they would go to a club or a fashion show, rather than to the university or to work. Many of my fellow students in Germany many people would look afterwards or at least make great eyes, here in Belarus that is quite normal. Only quite rarely attract women's attention here because of their beautiful appearance.

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Wanted: Party in the wintry Odessa

Wanted: Party in the wintry Odessa

Winter in Osteuropa. That sounds cold. It is also. I was lucky with the temperatures and the coldest expected -15 ° C - 20 ° C have been. To become familiar with the Baltic States and Ukraine, I was on 10.1. until 6.2.2012 on the way. What I experienced on my trip, you can read in this article series.

Part 12

The name stands for Party, Alcohol, beautiful women and beach. But unfortunately for the highest AIDS rate in Ukraine. Odessa. Even the name of this city promises hedonism.
I am unfortunately too early here. My hostel is occupied only a quarter and otherwise is little going on in the streets. When, Then there are the older Russian tourists who use this time to make cheap holiday. After my arrival at the hostel I relax briefly. Then it starts to Arkadia, a seaside suburb, where many discos are. The party district of Odessa speak. Past the stadium and some shabby houses, we come to the beach. Once there, I walk along the path towards Arkadia. Everything is covered in snow, the only way is easy to walk to happiness, trodden the snow almost everywhere. Move I pass an old cable car. It looks very old, but still seems, at least in summer, to be in operation. Read the rest of this entry

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Chill: Warm hearts and cold radiation of Chernobyl

Chill: Warm hearts and cold radiation of Chernobyl

Winter in Osteuropa. That sounds cold. It is also. I was lucky with the temperatures and the coldest expected -15 ° C - 20 ° C have been. To become familiar with the Baltic States and Ukraine, I was on 10.1. until 6.2.2012 on the way. What I experienced on my trip, you can read in this article series.

Part 11

As soon as I walk into the apartment, I am already embracing. I am slightly shocked that I met by the warmth here. The mother of a friend, when I stay in Kiev, is really a good and especially warm soul. You are an immediate feeling of being at home. Maria, my friend, I know of a seminar in Berlin a year ago. Since we had from time to time contact. In early January I wrote her, I travel through Eastern Europe, End of the month come to the Ukraine and asked if they had a bed for me free. A short time later, she answered me, that their neighbors had just gone and that I could use their apartment. This was of course great news.
On the first evening there Wareniki / dumplings, filled with potatoes and granular cheese, as well as I know them from home. So I felt more at home the same. Home my grandma has often made such dumplings, but they were called Berhee. She was German and came from Galicia, der Region um Lviv / Lvov / Lemberg. The hospitality is just huge. Never in my life have I experienced such a warm welcome. The four of us sitting in the kitchen, neben Maria, her mother and me is still an aunt from Moscow to visit. We talk in Russian, only if I do not know what to do, Maria muss dolmetschen.
For four days I stay in the city on the Dnieper River. Maria does not have to work for happiness and they can show me the city. In addition to many beautiful Orthodox churches, I have never in my life seen so much gold, I see the remnants of pro-Tymoshenko movement, the city and the Chernobyl Museum.
The day at the museum on the 1986 wrecked nuclear power plant is very depressing but interesting. In all detail of the audio guide explains how the drama took its course and what happened afterwards. I wonder, whether the exhibits still radiate something or if everything is okay. At all, to be somehow an oppressive feeling so close. My train ride from Minsk to Kiev led me through the already heavily contaminated area of ​​Chernobyl. Among many exhibits of the past are also the error, which made the Soviet leadership under Gorbachev, shown. So the parade was to 1. More, a few days after the accident, not canceled, although known was the wind, the atomic particles also contributes to Kiev. Many women and children were on this day knowingly exposed to the dangers and not informed. This dark chapter of Gorbachev is now forgotten by many.

Der Rest der Julia-Timoschenko-Bewegung.

The rest of the Julia Tymoshenko movement.

Das Außenministerium der Ukraine.

The Ministry of Foreign Affairs of Ukraine.

Ausstellung im Tschernobyl-Museum.

Exhibition at the Chernobyl Museum.

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